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TALEX und andere Mulcher – worauf kommt es beim Vergleich wirklich an?

2026-10-12

Auf dem Markt ist eine Vielzahl von Schlegelmähern erhältlich, die sich in ihrer Konstruktion, ihrem Gewicht, dem Leistungsbedarf, der Ausstattung und dem Einsatzzweck unterscheiden.

In Marketingmaterialien findet man häufig einfache Argumente wie: „Eine schwerere Maschine ist besser“ oder „Eine bestimmte Walzenkonstruktion sorgt für einen geringeren Kraftstoffverbrauch“.

Ohne einen Vergleich unter identischen Bedingungen lassen sich solche Aussagen jedoch nur schwer als Grundlage für eine Kaufentscheidung heranziehen.

Deshalb sollte man bei der Auswahl eines Mulchers vor allem die Parameter vergleichen, die sich messen und überprüfen lassen.

Mulcher für Traktoren – welchen sollte man wählen und was kostet das Mulchen tatsächlich?

1. Leistungsbedarf des Traktors

Beispielsweise benötigt der TALEX ECO 180 laut Herstellerangaben eine Mindestleistung von 40 PS.

Für den ECO 220 liegt der Mindestleistungsbedarf bei 60 PS.

Der LEOPARD DUO 200 benötigt mindestens 40 PS, der DUO 250 50 PS und der DUO 280 75 PS.

Dank der breiten Modellpalette kann der Anwender eine Maschine auswählen, die zum vorhandenen Traktor passt, anstatt das gesamte Gespann überzudimensionieren.

2. Flächenleistung

Die Arbeitsbreite allein sagt nicht alles aus.

Laut den Katalogangaben von TALEX erreichen die Maschinen folgende Flächenleistungen:

Wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb pro Saison 500 ha bearbeitet, ist der Unterschied zwischen einer Flächenleistung von 1,3 und 2,24 ha/h erheblich.

Bei 1,3 ha/h:

500 ÷ 1,3 = ca. 385 Arbeitsstunden

Bei 2,24 ha/h:

500 ÷ 2,24 = ca. 223 Arbeitsstunden

Der theoretische Unterschied beträgt somit rund 162 Arbeitsstunden pro Saison.

Die tatsächliche Flächenleistung hängt selbstverständlich von den Geländebedingungen, der Art des zu zerkleinernden Materials, dem Traktor und dem Fahrer ab. Die Berechnung zeigt jedoch deutlich, welche wirtschaftliche Bedeutung die richtige Wahl der Arbeitsbreite und der Flächenleistung einer Maschine haben kann.

TALEX und schwerere Konstruktionen – bedeutet mehr Gewicht auch eine bessere Maschine?

Nicht immer.

Auf dem Markt gibt es Mulcher mit ähnlicher Arbeitsbreite, deren Gewicht sich jedoch erheblich unterscheiden kann.

Eine schwerere Konstruktion kann beim intensiven Zerkleinern von schwierigem Material von Vorteil sein. Gleichzeitig stellt ein höheres Gewicht größere Anforderungen an den Traktor, seine Hubkraft und die gesamte Dreipunktaufhängung.

Eine leichtere Konstruktion kann dagegen den Einsatz eines Traktors mit geringerer Motorleistung ermöglichen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der TALEX ECO 180.

Die Maschine verfügt über eine Arbeitsbreite von 1,80 m und benötigt eine Mindestmotorleistung von 40 PS.

Auf dem Markt sind auch Maschinen mit gleicher oder ähnlicher Arbeitsbreite erhältlich, die höhere Anforderungen an den Traktor stellen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass eine Konstruktion besser ist als die andere.

Es zeigt jedoch, dass beim Kauf nicht nur der Mulcher selbst, sondern die gesamte Kombination berücksichtigt werden sollte:

Traktor + Maschine + Art der auszuführenden Arbeit.

Wenn eine Maschine mit dem bereits vorhandenen Traktor betrieben werden kann, während eine andere einen leistungsstärkeren Traktor erfordert, kann der wirtschaftliche Unterschied deutlich größer ausfallen, als es ein Vergleich der Maschinen allein vermuten lässt.

Bedeutet ein teurerer Mulcher immer niedrigere Betriebskosten?

Nein.

Der Anschaffungspreis allein beantwortet nicht die Frage, wie hoch die tatsächlichen Kosten pro Hektar sind.

Ebenso sollten ein höheres Gewicht, eine größere Anzahl an Arbeitselementen oder ein höherer Leistungsbedarf nicht isoliert betrachtet werden.

Deutlich aussagekräftiger ist die Berechnung folgender Kosten:

Kraftstoffkosten + Personalkosten + Traktorkosten + Verschleißteile + Wartung und Service.

Erst eine solche Kalkulation ermöglicht es, die tatsächlichen Betriebskosten einer Maschine zu beurteilen.

Beispielrechnung

Nehmen wir folgende Werte an:

  • Jährlich bearbeitete Fläche: 300 ha
  • Flächenleistung: 1,6 ha/h

Benötigte Arbeitszeit:

300 ÷ 1,6 = 187,5 Stunden

Wir nehmen beispielhaft folgende Kosten an:

  • Kraftstoff: 60 PLN/h
  • Fahrer: 35 PLN/h
  • Rücklage für Verschleißteile und Wartung: 15 PLN/h

Gesamtkosten pro Stunde:

60 + 35 + 15 = 110 PLN/h

Kosten für die Bearbeitung von 300 ha:

187,5 × 110 = 20 625 PLN

Kosten pro Hektar:

20.625 ÷ 300 = 68,75 PLN/ha

Sinkt die tatsächliche Flächenleistung unter schwierigeren Bedingungen auf 1,0 ha/h, ergibt sich folgende Rechnung:

300 ha = 300 Arbeitsstunden

300 × 110 PLN = 33 000 PLN

Das entspricht:

110 PLN/ha

Der Unterschied beträgt somit mehr als 41 PLN pro Hektar.

Bei einer Fläche von 300 ha ergibt sich daraus eine Differenz von mehr als 12 000 PLN pro Saison.

Das zeigt, warum man bei der Auswahl eines Schlegelmähers nicht nur auf den Anschaffungspreis oder das Gewicht achten sollte, sondern vor allem auf die Leistung des gesamten Gespanns unter den konkreten Einsatzbedingungen.

Du weißt nicht, welcher Mulcher zu deinem Traktor passt?

Wir helfen dir dabei, den passenden TALEX-Schlegelmäher hinsichtlich Motorleistung, Arbeitsbreite und gewünschter Flächenleistung auszuwählen.

Orientiere dich bei deiner Entscheidung nicht ausschließlich an der Arbeitsbreite.

Nenne uns das Modell und die Leistung deines Traktors, die Art der auszuführenden Arbeiten sowie die Anzahl der Hektar, die du pro Saison bearbeiten möchtest.